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Vergütungsanträge und Erstattungsanträge

Die SERF hilft Ihnen, die in den meisten EU-Ländern gezahlte Vorsteuer erstattet zu bekommen.

Sie haben keine umsatzsteuerpflichtigen Geschäfte in einem EU-Mitgliedstaat getätigt, möchten aber Ihre dort gezahlte Vorsteuer mit Hilfe eines Vergütungsantrags geltend machen.

Wir erstellen für Sie je nach individuellem Vorteil, quartalsweise oder jährlich, Vergütungsanträge in zahlreichen europäischen Ländern.

Hierbei bieten wir Ihnen eine vollumfängliche Betreuung von der Prüfung der Unterlagen über die Eingabe und die Einreichung bis zur Erstattung an, insbesondere übernehmen wir für Sie jegliche Kommunikation mit den örtlichen Behörden im Falle von Rückfragen und Antragsablehnungen. Auch nach Einführung des elektronischen Abgabeverfahrens bestehen weiterhin länderspezifische Rechtsvorschriften bezüglich des Vorsteuerabzugs. Gerne überprüfen wir Ihre Rechnungen auf Normenkonformität hinsichtlich der jeweils geltenden Vorschriften.

Auch wenn Ihnen ein Vergütungsfall nicht eindeutig erscheint, beraten wir Sie gerne und prüfen vorab die Möglichkeit, Ihre Forderung durchzusetzen und minimieren so die Möglichkeit einer Ablehnung oder gar einer weitergehenden Prüfung hinsichtlich des Vorliegens von im jeweiligen Land umsatzsteuerpflichtigen Geschäften.

Zu Einzelheiten über die konkrete Antragstellung informieren wir Sie gerne in einem persönlichen Gespräch.

Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf. Wir freuen uns über Ihren Anruf.

 

Weiterführende Informationen:

Drittlands-Unternehmen

Gemäß den derzeit geltenden Regelungen sind Drittlands-Unternehmen in einigen EU-Ländern weiterhin verpflichtet, für die Erstattung von ausländischer Umsatzsteuer dort einen Fiskalvertreter zu benennen, der für Sie den Vergütungsantrag unterschreiben und einreichen muss.

EU-Unternehmen

dürfen einen Erstattungsantrag selbst bei Ihrem für Sie zuständigen örtlichen Finanzamt einreichen.

Es empfiehlt sich jedoch, auch für Sie einen Fiskalbeauftragten zu benennen, da es aufgrund der Sprache sowie den fremden gesetzlichen Bestimmungen zu erheblichen Problemen in der Kommunikation im Falle von Rückfragen mit den Behörden kommen kann, die zu einer Ablehnung des Antrags führen können.

Dem beugt die SERF durch fachgerechte Prüfung, Einreichung und Betreuung des Antrags vor, wobei wir von einer langjährigen Erfahrung im Umgang mit den Finanzbehörden profitieren. Kommt es dennoch zur Ablehnung Ihres Antrags, betreuen wir Sie auch bei einem sich anschließenden Einspruchs– oder Klageverfahren.

Erstattungsberechtigt

ist wer einen Geschäftssitz im Ausland inne hat und in dem Land, in dem die Umsatzsteuererstattung beantragt wird, im Vergütungszeitraum keine umsatzsteuerpflichtigen Geschäfte getätigt hat. Es gibt in diesem Rahmen einzelne Ausnahmen, welche wir Ihnen unter der Rubrik FAQ gesondert zusammengestellt haben. Darüber hinaus darf seitens des Unternehmens grundsätzlich auch keine Betriebstätte mit steuerbaren Umsätzen in diesem Land vorliegen.

Pflichten und Fristen

Fällt Ihr Unternehmen unter keinen der oben aufgeführten Ausschlussgründe, dann können Sie zum Ablauf jedes Quartals oder am Ende eines jeden Kalenderjahres einen Erstattungsantrag einreichen. Bei Anträgen von EU-Unternehmen muss die Erstattungssumme bei Jahresanträgen mindestens 50 € und bei Quartalsanträgen mindestens 400 € betragen. Bei Anträgen von Nicht-EU-Unternehmen muss die Erstattungssumme hingegen bei Jahresanträgen mindestens 25 € und bei Quartalsanträgen mindestens 200 € betragen. Entscheidend ist, dass die Anträge am 30. September (EU-Unternehmen) bzw. 30. Juni (Nicht-EU-Unternehmen) des Jahres, das dem Entstehen des Vorsteueranspruchs folgt, eingereicht worden sein müssen. Verspätete Anträge finden laut gesetzlicher Normierung in der Regel keine Berücksichtigung mehr. Insbesondere bei Erstanträgen kommen in einigen Ländern Ausnahmen zum tragen.

Erstattbar

sind im Grundsatz alle Vorsteuern auf im Ausland in Anspruch genommene Vorleistungen Ihres Unternehmens (z.B. auch durch Ihr dortiges Verbindungsbüro). Jedoch gibt es von Land zu Land zum Teil erhebliche Unterschiede beim Vorsteuerabzugsrecht, so dass die Erstattung bestimmter Vorsteuern in einem Land möglich ist, dagegen in einem anderen aufgrund gesetzlicher Vorschriften nur zum Teil oder gar nicht vergütet wird. Diese Unterschiede betreffen insbesondere die Vorsteuer auf folgende Aufwendungen: Kraftstoffe, PKW-Kosten, Bewirtungs- oder Übernachtungskosten, Mautgebühren, Geschenke, bestimmte Luxusgüter, etc.

Bei Ihren Vorsteuerrechnungen

sollten Sie darauf achten, dass diese den landesüblichen nationalen Vorschriften entsprechen, da es ansonsten zu einer Ablehnung des Antrags kommen kann. Für den Fall einer Rückfrage des Finanzamts sollten die Originale der Rechnungen vorhanden sein. Gerne überprüfen wir Ihre Rechnungen und die Ihrer Lieferanten, ob diese den jeweiligen nationalen Vorschriften entsprechen.

Nähere Erläuterungen zu verschiedenen Aspekten finden Sie unter FAQ.

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