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Besteuerung von Immobilien

Fiskalvertretung für die Besteuerung von Veräußerungsgewinnen und die jährliche Pauschalbesteuerung auf in Frankreich belegenen Immobilien

Veräußern Sie in Frankreich eine Immobilie oder immobiliengleiche Rechte so kommt es neben einer Erklärungspflicht gegebenenfalls zu einer Besteuerung des realisierten Veräußerungsgewinns. Es bedarf meist eines speziell akkreditierten Fiskalvertreters in Frankreich, der für die korrekte Besteuerung gegenüber den Finanzbehörden haftet.

Auch für die Erklärung und gegebenenfalls notwendige Abführung der jährlichen Pauschalbesteuerung für von ausländischen Gesellschaften in Frankreich gehaltenen Immobilien (oder immobiliengleichen Rechten) in Höhe von 3% auf den gemeinen Wert der Immobilie ist ein Fiskalvertreter zwar nicht vorgeschrieben, in der Praxis aber im Regelfall erforderlich.

Die SERF übernimmt für Sie alle hiermit verbundenen deklaratorischen Pflichten und Haftungsrisiken. Wir beraten Sie hinsichtlich der tatsächlichen Steuerpflicht und der möglichen Steuerminderungen. Zögern Sie nicht, sich näher zu informieren.


Weiterführende Informationen:

Veräußerungsgewinne

In Frankreich  von Nichtansässigen realisierte Veräußerungsgewinne auf Immobilien (oder immobiliengleichen Rechten, z.B. Anteile an Immobiliengesellschaften oder gleichgestellten Gesellschaften) unterliegen der französischen Einkommensteuer. Zur Durchführung dieser Besteuerung muss eine juristische Person (auch als Gesellschafterin einer ausländischen Personengesellschaft) immer einen Fiskalvertreter bestellen; eine natürliche Person (auch als Gesellschafterin einer ausländischen Personengesellschaft) nur dann, wenn der Veräußerungspreis mehr als 150.000 Euro beträgt. Liegt der Veräußerungspreis unter 150.000 Euro und besaß die natürliche Person die Immobilie weniger als 15 Jahre, so  muss zwar eine Steuer gezahlt und eine Erklärung abgegeben werden, es besteht aber keine Pflicht zur Ernennung eines Fiskalvertreters.

Für die Besteuerung und ihre Durchführung bestehen zum Teil Unterschiede zwischen Ansässigen von EU-Ländern und Drittländern. Ferner ist bei natürlichen Personen zwischen Haupt- und Zweitwohnsitzen zu unterscheiden.

Jährliche Pauschalbesteuerung

Besitzen ausländische Gesellschaften Immobilien in Frankreich (oder Rechte an französischen Immobiliengesellschaften oder gleichgestellten Gesellschaften), so unterliegen sie einer jährlichen Steuer von 3 % auf den gemeinen Wert dieser Immobilie. Hierzu gibt es eine größere Anzahl von Ausnahmeregelungen, die zwar gegebenenfalls eine Steuerbefreiung, aber dennoch eine Erklärungspflicht vorsehen. Abgabefrist ist der 15. Mai jeden Jahres.

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